Punk in der DDR

18/11/2014
R A D I O | R A DI O  B R E M E N   Anfang der 1980er Jahre fordern Punks den DDR-Staat heraus. Mit extremen Outfits und einem hedonistischen Lebensstil, vor allem aber mit offener Kritik am System. Die SED-Führung reagiert brutal.

Punk in Deutschland Anfang der 80er: Das ist Revolution, Provokation – gegen den Staat. Im Westen, noch stärker aber in der DDR. Hier ist Punk nicht nur eine Haltung. Punks sind Staatsfeinde! Und so behandelt man sie auch: sie werden ausgegrenzt, verfolgt, eingesperrt.

„Die gesellschaftliche Toleranz war in der DDR gegenüber solchen subkulturellen Erscheinungen extrem klein. Da brachen dann alte Ressentiments auf. Tenor: euch müsste man erstmal arbeiten schicken. Und: Unter Adolf hätte man euch vergast.“

Dirk Moldt

Wie hat sich das angefühlt, ein DDR-Punk zu sein? Für Radio Bremen habe ich Dirk Moldt getroffen, der damals dabei war in Ost-Berlin Anfang der 80er.

Dieser Beitrag lief am 3. Oktober 2014, dem 25. Jahrestag der Wiedervereinigung, auf Radio Bremen.